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2015-10-23 12:41:09

Vermögensverwaltungen: Honorare schwanken stark

Berlin / Hannover, 23. Oktober 2015. Die Standardkonditionen von Privatbanken weichen in der Regel deutlich von den tatsächlich ausgehandelten Gebühren der Kunden ab. Dies hat die Private Banking Prüfinstanz –  Verlag FUCHSBRIEFE und Dr. Richter | IQF (PBPI) – in ihrem jüngsten Markttest festgestellt. Unter Berücksichtigung von Verkaufs- und Bestandspflegeprovisionen sind Abweichungen von bis zu 50% der effektiven Gebühren (all-in-fee) festzustellen. Das gilt für den gesamten deutschsprachigen Raum.
Die Standardkonditionen liegen unter Berücksichtigung von Provisionen (Kickbacks, Retros) mit durchschnittlich 1,39% zzgl. MwSt. in Luxemburg am Höchsten gefolgt von Liechtenstein mit 1,36% und der Schweiz mit 1,34% jeweils zzgl. MwSt. In Deutschland liegt der Durchschnittssatz bei 1,21% in Österreich bei 1,09%. Alle Preise gelten für ein ausgewogenes Depot mit 50% Aktienanteil und einem Volumen von 1,1 Mio. Euro.
Die günstigsten Standardkonditionen liegen in Luxemburg bei 0,95%, in Liechtenstein bei 1,0%, in der Schweiz bei 1,15%, in Deutschland bei 0,8% und in Österreich bei 0,75%. Den Einbehalt von Kickbacks durch eine Bank berücksichtigt die PBPI mit einem Aufschlag auf die ausgewiesenen Konditionen von 0,3%.
In der Spitze werden in Luxemburg 1,80%, in Liechtenstein 1,67%, in der Schweiz 1,70%, in Deutschland 1,55% und in Österreich 1,40% zzgl. MwSt. aufgerufen.
Eine detaillierte Gebührenübersicht wird die Private Banking Prüfinstanz im FUCHS-Report „TOPs 2016 – Vermögen übertragen. Vermögen schützen.“ veröffentlichen, der am 17. November 2015 erscheint.

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